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Kostenfreie Beratung zum Auslandsstudium

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Seit 2011 haben wir viele hundert Studenten auf dem Weg ins Ausland betreut. Wir sind aber nicht nur Studienberater, sondern auch Herausgeber dieses Print- und Online-Magazins Studieren in Anderswo.

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Dr. Eva Istók, Studienberaterin

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Kai Schirdewahn, Studienberater und Inhaber

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Auslandssemester in Ungarn

Im Paris des Ostens

Christian entschied sich zusammen mit zwei Freunden für ein Auslandssemester in Ungarn. Zwischen der Budapest Business School in der Hauptstadt Budapest und seiner FH in Bingen bestand eine Kooperation. Also machten sich die drei Jungs mit dem Auto auf die lange Reise ins Land von Gulasch und Paprika.

Ungarn-Budapest-Christian

An seiner FH in Bingen ist es als Student des Wirtschaftsingenieurwesens eigentlich eher ungewöhnlich ins Ausland zu gehen. „Für einen Auslandsaufenthalt entscheiden sich nur ca. 10 Prozent der Studenten", berichtet Christian. Seine Freunde und er waren sich dennoch schnell einig, dass sie ihr Studium um ein Semester verlängern würden, um Erfahrungen außerhalb Deutschlands zu sammeln. Zwischen der Wirtschaftshochschule BBS in Ungarns Hauptstadt Budapest und Christians FH in Bingen besteht eine Partnerschaft. Dennoch hatte noch kein deutscher Student bisher die Möglichkeit genutzt, ein halbes Jahr in Ungarn zu verbringen.

Christian war auf die Partneruniversität aufmerksam geworden, als er drei ungarische Studenten in Bingen traf, die ihm von ihrer Heimatstadt berichteten. „Die Studenten erzählten uns, dass Ungarn im Vergleich zu Deutschland verhältnismäßig günstig sei. Gleichzeitig reizte uns die Möglichkeit, ein Land zu bereisen, das wir noch nicht kennen gelernt hatten und das nicht zu den typischen Urlaubszielen innerhalb Europas zählt", erinnert er sich im Interview.

Organisation und erste Eindrücke

Um eine geeignete Wohnung mussten sich die Studenten selbst kümmern. „Wir haben übers Internet verschiedene Wohnungen gefunden und die Eigentümer kontaktiert", erzählt Christian. Letztendlich ist die Wahl auf eine schöne Wohnung am Oktogon, einem der zentralsten Plätze im Herzen der Stadt, gefallen. Die deutschen Studenten entschieden sich für eine gemeinsame Unterkunft. „In Deutschland habe ich noch bei meinen Eltern gewohnt. Deshalb war die Zeit mit meinen Kommilitonen in unserer WG für mich sehr erlebnisreich", erinnert sich Christian. „Beim nächsten Mal würde ich aber vermutlich mit internationalen Studenten zusammenziehen, um noch mehr vom kulturellen Austausch zu profitieren". Wie sich erst in Budapest herausstellte, befindet sich die BBS nicht im Stadtzentrum der Stadt. „Bis zur Uni mussten wir morgens ca. 35 Minuten mit öffentlichen Verkehrsmitteln anreisen. Trotzdem ist es zu empfehlen, ins Stadtzentrum zu ziehen, um von der zentralen Lage und der damit verbundenen Mobilität zu profitieren", erinnert sich der Student.

Wirtschaftsstudium in Budapest

Die Budapest Business School ist aufgeteilt in vier Fakultäten, die in teilweise unterschiedlichen Gebäuden untergebracht sind. Neben der Fakultät für International Management und Business, an der Christian studierte, sind auch Commerce, Catering & Tourism, Finance & Accounting und Business Administration vertreten. Die Kurse, aus denen die Studenten wählen können, werden allesamt auf Englisch gehalten, sodass niemand der ungarischen Sprache mächtig sein muss. „Die Auslandskoordinatorin in Ungarn hat uns bei der Zusammenstellung der Kurse unterstützt. Die Organisation auf ungarischer Seite war wirklich hilfreich". Schwieriger gestaltete sich die Anerkennung der Kurse an der FH in Bingen. Letztendlich konnten die drei Studenten sich aber die gesammelten Credits an ihrer Hochschule anrechnen lassen.

Ungarisches Studentenkomitee: Viel Kontakt von Anfang an

Bereits am ersten Tag wurden die Neuankömmlinge aus aller Welt in der Universität von einem ungarischen Studentenkomitee begrüßt. Das Komitee hat einige Reisen organisiert, aber sich auch darum bemüht, dass internationale Kontakte zwischen Erasmusstudenten und Ungarn hergestellt werden. „Mit einigen der ungarischen Studenten bin ich noch heute in Kontakt", berichtet Christian. Ihm blieb besonders in Erinnerung, wie viel Zeit die Ungarn mit den Erasmusstudenten verbrachten, obwohl ihnen bewusst war, dass sie nach einem halben Jahr wieder zurück fahren würden. „Das war für uns eine Möglichkeit, auch die ungarische Kultur kennen zu lernen und nicht nur mit anderen internationalen Studierenden Kontakte zu knüpfen". Neben Deutschen waren unter anderem die Nationen Frankreich, Italien, Spanien, Portugal, Schweden, die Niederlande, aber auch Brasilien, Rumänien und Japan vertreten.

Was Budapest auszeichnet

Vor seinem Auslandsaufenthalt hatte Christian Ungarn noch nicht besucht. Er war mit der Erwartung nach Budapest gegangen, in eine Stadt zu ziehen, die alt, gleichzeitig prunkvoll und im Verhältnis zum deutschen Preisniveau verhältnismäßig günstig wäre. „Meine Erwartungen an Budapest haben sich zum größten Teil bestätigt", so Christian im Interview. Die Stadt mit ihren prunkvollen, großen Gebäuden sei beeindruckend und habe ihn bis zum letzten Tag fasziniert. Gleichzeitig seien gerade die jungen Ungarn wider Erwarten sehr westlich orientiert.

Neben dem Studium war für die Studenten natürlich auch das kulturelle Angebot der Stadt relevant. Im Vorfeld hatten sie sich hierüber wenig informiert und erfuhren erst vor Ort, dass Budapest für seine sogenannten ruin bars bekannt ist. Dabei handelt es sich um Clubs oder Bars, die in alten Ruinen errichtet wurden. „Die Einrichtung dieser Pubs wirkt, als sei sie aus Second Hand Läden zusammen gesammelt worden", erzählt Christian und lobt die hohe Individualität der Lokalitäten. Szimpla Kert ist allen voran die bekannteste der vielen Bars. Umgedrehte Mülleimer dienen als Lampenschirme, im Innenhof parkt ein altes Cabrio, das Platz bietet, um zu verweilen. Neben den ruin bars und den vielen Open Air Clubs, die gerade im Sommer beliebt sind, wurden Partys in alten Flugzeughallen und sogar in einem Höhlensystem am Rande der Stadt veranstaltet. „In Deutschland wäre das alles aufgrund der strengeren Vorschriften mit Sicherheit nicht möglich gewesen. Zum Glück sind die Regelungen in Ungarn etwas lockerer", so der Student.

Bei der Frage nach dem schönsten Ort in Budapest, muss Christian nicht lange überlegen. „Vom höchsten Punkt der Stadt, dem Gellertberg, hat man aus 235 Metern Höhe gerade abends einen atemberaubenden Blick über die Stadt". Von hier aus sieht man auch die zahlreichen Brücken über die Donau, die Budapest in Buda und Pest teilt. Die drei Kommilitonen erlebten in sechs Monaten in Budapest eine unvergessliche Zeit. Eine abschließende Reise mit internationalen Studenten durch Bosnien-Herzegowina, Kroatien und Serbien rundete das Erlebnis ab.

Für Christian ist Budapest „eine wahnsinnig vielseitige, weltoffene und gleichzeitig ehrliche Stadt". Die vielen bröckelnden Fassaden und zahlreichen Bettler erzählen von seiner schwierigen Geschichte. Gleichzeitig stahlt der Prunk der Stadt mit seinen vielen Brücken und mächtigen Gebäuden großes Selbstbewusstsein aus. Christian hat die Entscheidung, nach Budapest zu gehen, nicht bereut. Auch wenn die Lebenshaltungskosten nicht ganz so günstig waren, wie vorerst erwartet. „Häufig hat es sich eher gelohnt, essen zu gehen, anstatt selbst zu kochen", erinnert sich der Student. Nach Budapest zieht es Christian nun vorerst nicht mehr. Das hat einen einfachen Grund. Der Auslandsaufenthalt in Ungarn hat einfach Lust auf mehr gemacht. „Es gibt noch viele andere Orte, die ich ebenso intensiv kennenlernen möchte wie Budapest.

Von Rieke Muss

Medizin und Tiermedizin

IT, Technologie, Medien und Design

Wirtschaft und Jura

Panorama

Infotag in Hamburg

Auslandsstudium ohne NC

Am Samstag, den 9. Februar 2019 findet in Hamburg-Altona wieder unser Hochschul-Infotag mit dem Titel „NC? Nee, ich geh ins Ausland“ statt. Im Rahmen der Veranstaltung präsentieren sich Hochschulen aus zehn EU-Ländern mit ihren Studienprogrammen.

Wir, die Studienagentur "Finde Academic" laden an diesem Tag Interessenten, Bewerber und vor allem auch deren Eltern ein, um sich über ein Studium im Ausland zu informieren.

Postkarte2019 WebInsbesondere die in Deutschland mit Zulassungsbeschränkungen belegten Fächer stehen im Vordergrund. Informationen zu Auslandsoptionen gibt es vor allem für Human-, Zahn-, Tiermedizin und Psychologie, aber auch zu BWL- ,Medien-, Design-, IT- und Technologie-Studiengängen.

Neben Hochschulen aus Schweden, Irland, Dänemark, Tschechien und Lettland sind Unis weiterer europäischer Länder vertreten.

Die Veranstaltung läuft von 11 bis 16 Uhr in der Barnerstr. 16 in Hamburg-Altona. Veranstalter ist Finde Academic - Internationale Studienberatung und Vermittlung.

Der Eintritt kostet 3 Euro pro Person.

Ermäßigte Karten gibt es über die Webseite unseres Studienmagazins "Studieren in Anderswo".

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Anfahrt

Adresse:
Barnerstr. 16 (Zu erreichen über den Hof)
22765 Hamburg-Altona

Die Barnerstraße 16 liegt ca. 7 Gehminuten vom Bahnhof Altona entfernt und ist gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen.

Mehr zum Programm und teilnehmenden Unis gibt's hier.