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Kostenfreie Beratung zum Auslandsstudium

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Seit 2011 haben wir viele hundert Studenten auf dem Weg ins Ausland betreut. Wir sind aber nicht nur Studienberater, sondern auch Herausgeber dieses Print- und Online-Magazins Studieren in Anderswo.

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Dr. Eva Istók, Studienberaterin

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Kai Schirdewahn, Studienberater und Inhaber

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Doktorand in Norwegen

Leichtbier statt Rindersteak

Christian Wessels verbrachte 4 Monate während seiner Doktorarbeit an der Norwegian University of Science and Technology, der NTNU, in Trondheim. Von März bis Juni arbeitete er in einer Forschungsgruppe im Bereich Energietechnik, übte sich im Skilanglauf, gewöhnte sich daran, seine Professoren zu duzen und stand schließlich am norwegischen Nationalfeiertag, dem 17. Mai, überrascht aber zufrieden in Anzug und Krawatte winkend am Straßenrand.Island-Christian

Christian Wessels, mittlerweile promoviert und für ein internationales Unternehmen im Bereich erneuerbare Energien tätig, verschlug es als Doktorand nach Norwegen. Auf einer wissenschaftlichen Konferenz im englischen Stafford entwickelte sich ein enger Kontakt zu einem Professor der NTNU. Der wollte ihn gerne nach Trondheim einladen, um gemeinsam an einem Projekt zu arbeiten. „Es ging um eine Forschungsarbeit zu einem Zusatzgerät für ältere Windenergieanlagen – eine Möglichkeit, diese bedeutend effizienter zu machen“, erklärt Christian.

 

Norwegen ohne Stipendium

Der Deutsche nahm das Angebot an, ließ sich von der Universität Kiel beurlauben, an der er als wissenschaftlicher Mitarbeiter tätig war, und machte sich auf den Weg gen Norden. Zuerst gab es Schwierigkeiten mit der Finanzierung seines Aufenthalts. Der DAAD gewährte Christian kein Stipendium und so finanzierte er seinen Aufenthalt über ein Erasmus- und ein zusätzliches individuelles Stipendium, das er mithilfe seines Doktorvater Professor Fuchs vom Lehrstuhl in Kiel bekam.

 

Schnell musste er feststellen, dass er in Norwegen mit diesem Budget keine großen Sprünge machen konnte. „Man muss einfach wissen, dass die Mieten hoch sind und das abendliche Ausgehen – ob in eine Bar oder ins Restaurant – wohl eher nichts für diejenigen ist, die kein norwegisches Gehalt bekommen. Bei mir gab es also nicht jeden Tag Rindersteak und wegen der hohen Preise für Bier und Wein öfter die norwegische Leichtbier-Variante, das sogenannte Lettöl.“

 

Hervorragende norwegische Universität

An der NTNU erwartete ihn allerdings eine bestens ausgestattete Universität und ein internationales Team aus Doktoranden am Lehrstuhl für Energietechnik. Seine betreuende Professorin kam aus Paraguay, hatte in Japan promoviert und gearbeitet. Knapp ein Viertel der Promovierenden kam aus Norwegen selbst, alle andere aus dem Rest der Welt: Tansania, Chile, China oder eben aus Deutschland. Auch ein deutscher Kollege war am Lehrstuhl angestellt. Der hatte eine feste Stelle für seine Promotion von der NTNU erhalten und war mit den Studienbedingungen und auch mit der Bezahlung sehr zufrieden.

 

Offen für Internationale

Christian berichtet davon, dass die Trondheimer Universität großes Interesse an internationalen Doktoranden hat. „Mich hat das sehr gewundert, aber die NTNU schreibt auch Doktorandenstellen explizit für internationale Studenten und Forscher aus.“ Akademiker mit anderen Nationalitäten sind in Trondheim also ausgesprochen willkommen. Schließlich entscheiden sich die Norweger selbst vermehrt dafür, nach dem Bachelor- oder Masterabschluss direkt in die Wirtschaft zu wechseln. „Anders als in Deutschland hat ein Doktortitel hier nicht so eine große Bedeutung – auch was das berufliche Weiterkommen angeht“, betont Christian.

 

Norwegische Unternehmens- und Universitätskultur

Flache Hierarchien sind in Norwegen gesellschaftlich stark verankert. In den Unternehmen und auch an den Universitäten ist nicht der Titel entscheidend, sondern die Qualität der Arbeit. Dass man sich auch zwischen Studenten und Professoren mit dem Vornamen anredet und duzt, ist daher nur die logische Konsequenz. Neben diesem lockeren Verhältnis zwischen Professoren und Studenten empfand der deutsche Doktorand auch die Anzahl der Mitarbeiter am Lehrstuhl als erstaunlich. „Fünf Professoren und etliche wissenschaftliche Mitarbeiter decken in Trondheim den Bereich ab, für den an meiner Heimatuniversität Kiel gerade einmal eine Professur zur Verfügung steht“, sagt Christian.

 

Fachlich profitiert und Englisch perfektioniert

Wissenschaftlich, aber auch karrieremäßig, haben diese vier Monate ihn enorm weitergebracht. In Trondheim hatte er endlich die Zeit, seine Doktorarbeit abzuschließen und war nicht mehr an die Aufgaben in Zusammenhang mit seiner Stelle als wissenschaftlicher Mitarbeiter in Kiel gebunden. Am Lehrstuhl in Trondheim fand er perfekte Bedingungen vor und gleichgesinnte Doktoranden mit internationalem Erfahrungsschatz. In diesen Monaten perfektionierte Christian auch sein Englisch als Fach- und Konversationssprache.

 

Zusammen mit seinem Doktortitel waren diese Fähigkeiten und die Auslandserfahrungen wohl ausschlaggebend dafür, dass er nach seiner Promotion unverzüglich eine Stelle bei einem der weltweit führenden Windenergieanlagen-Produzenten bekam. Für das Unternehmen analysiert Christian heute die Netzanschlussbedingungen auf mehr als 30 verschiedenen nationalen Märkten.

 

Von Kai Schirdewahn

 


 

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Infotag in Hamburg

Auslandsstudium ohne NC

Am Samstag, den 9. Februar 2019 findet in Hamburg-Altona wieder unser Hochschul-Infotag mit dem Titel „NC? Nee, ich geh ins Ausland“ statt. Im Rahmen der Veranstaltung präsentieren sich Hochschulen aus zehn EU-Ländern mit ihren Studienprogrammen.

Wir, die Studienagentur "Finde Academic" laden an diesem Tag Interessenten, Bewerber und vor allem auch deren Eltern ein, um sich über ein Studium im Ausland zu informieren.

Postkarte2019 WebInsbesondere die in Deutschland mit Zulassungsbeschränkungen belegten Fächer stehen im Vordergrund. Informationen zu Auslandsoptionen gibt es vor allem für Human-, Zahn-, Tiermedizin und Psychologie, aber auch zu BWL- ,Medien-, Design-, IT- und Technologie-Studiengängen.

Neben Hochschulen aus Schweden, Irland, Dänemark, Tschechien und Lettland sind Unis weiterer europäischer Länder vertreten.

Die Veranstaltung läuft von 11 bis 16 Uhr in der Barnerstr. 16 in Hamburg-Altona. Veranstalter ist Finde Academic - Internationale Studienberatung und Vermittlung.

Der Eintritt kostet 3 Euro pro Person.

Ermäßigte Karten gibt es über die Webseite unseres Studienmagazins "Studieren in Anderswo".

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Adresse:
Barnerstr. 16 (Zu erreichen über den Hof)
22765 Hamburg-Altona

Die Barnerstraße 16 liegt ca. 7 Gehminuten vom Bahnhof Altona entfernt und ist gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen.

Mehr zum Programm und teilnehmenden Unis gibt's hier.