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Bachelor-Programme mit Zukunft

Was machst Du denn später damit?

Onkel Heinz weiß karrieremäßig Bescheid. Alle Studiengänge, die nicht so bekannt sind wie Informatik oder Maschinenbau, „bringen doch nichts für später“. Ob man denn damit Geld verdienen kann, das war schon immer seine skeptische Lieblingsfrage.

onkel heinzDoch wir haben schlechte Neuigkeiten für Onkel Heinz. Die Studien- und Karrierewege ändern sich heute so schnell wie nie zuvor. Nicht nur die Umstellung auf das Bachelor-Master-System, vor allem die Technologisierung und Digitalisierung unserer Gesellschaft hat daran großen Anteil. Klassische Studiengänge, die noch vor ein paar Jahren als sichere Eintrittskarte in den Arbeitsmarkt galten, können morgen schon in einer Sackgasse enden. Ingenieure mit Schwerpunkt auf klassischer Getriebetechnik braucht man in Zukunft bei der Entwicklung von E-Autos nur noch bedingt. Wieso also nicht innovative und zukunftsgewandte Studienprogramme genauer anschauen, auch wenn man auf den ersten Blick nicht genau weiß, wohin das Ganze führen soll? Dazu eignen sich die Bildungsvorreiter in Europa besonders gut. Die nordischen Länder Dänemark, Schweden, Norwegen, Finnland und auch Estland gehen seit knapp zehn Jahren mit immer innovativeren internationalen Studiengängen auf Studentenfang.

Internationale Lehrerausbildung in Norwegen

Wer wie Onkel Heinz glaubt, dass man in Deutschland studieren muss, um als Lehrer an deutschen Schulen zu arbeiten, der hat grundsätzlich recht – wenn es um staatliche Schulen geht. Aber Achtung, was ist mit internationalen Lehrerjobs? In Drammen, im Südosten Norwegens, gibt es einen durchaus einmaligen Studiengang mit dem Titel Bachelor in International Teacher Education for Primary Schools. Nach vier Jahren sind Absolventen bestens auf die Arbeit an internationalen Grundschulen vorbereitet; weltweit, aber auch an einer der vielen International Schools in Deutschland. Eine fantastische Möglichkeit, um später weltweit multikulturelle Klassen zu unterrichten. Besonders gut sind die Jobchancen auch in den pädagogischen Vorzeigeländern Nordeuropas.

E-Sports in Finnland

„Jetzt kann man Computerspielen auch noch studieren, wo soll das alles hinführen?“, Onkel Heinz wird ganz unruhig, scheint fast ein wenig Magenschmerzen zu bekommen. An einer Fachhochschule in Finnland gibt es ab Wintersemester 2017/18 ein Bachelor-Programm in E-Sports. Aber keine Angst, Onkel Heinz beruhigt sich schon wieder, denn das Studium entspricht einem klassischen BWL-Bachelor mit Spezialisierung auf den E-Sports-Bereich. Gelehrt werden zuallererst betriebswirtschaftliche Grundlagen und dann erst wirtschaftliche Aspekte der elektronischen Spiel- und Sportwelt mit ihren speziellen Facetten. Noch eine Zahl für alle Skeptiker: Im Bereich E-Sports wurden im Jahr 2016 weltweit 493 Millionen Euro umgesetzt. Tendenz: drastisch steigend.

Crossmedia in Estland

„Was mit Medien? Muss das denn sein, da ist doch jeder Zweite arbeitslos.“ Onkel Heinz hat dankenswerterweise auf den „Willst-Du-später-Taxifahren?“-Verweis verzichtet. Es ist nicht leicht zu vermitteln, was man im Studiengang Crossmedia in Film and Television lernt – versuchen wir es trotzdem. Die Studenten erhalten die Fähigkeiten, in ihrem späteren Berufsleben erzählerische Film- und Fernsehproduktionen zu realisieren und diese multimedial aufzubereiten – auf verschiedenen Medienkanälen in Print, Internet, mittels Computerspielen oder auch bei Live-Events. Neben der Produktion und dem Management solcher Projekte steht die Frage im Zentrum, mit welchen Mitteln das Publikum aktiv in die Medienproduktion und Gestaltung miteinbezogen werden kann. Jetzt muss Onkel Heinz erst mal tief durchatmen. Seine Gesichtsfarbe tendiert schon ins Dunkelrote. Wir haben hier nur einige Beispiele genannt und uns bewusst auf den Bachelor-Bereich beschränkt. Andere Vorzeigeprogramme aus dem Norden Europas sind außen vor geblieben: Art and Technology in Dänemark, Nachhaltige Unternehmensentwicklung in Schweden oder ein Bachelor in 3D Art, Animation and Visual Effects in Norwegen. Es lohnt sich, bei der Studienwahl Mut zu beweisen, und auch mal einen ungewöhnlichen Studienweg einzuschlagen. Selbst wenn Onkel Heinz natürlich wie immer sehr skeptisch ist.

Ratgeber

Infotag in Hamburg

Auslandsstudium ohne NC

Am Samstag, den 9. Februar 2019 findet in Hamburg-Altona wieder unser Hochschul-Infotag mit dem Titel „NC? Nee, ich geh ins Ausland“ statt. Im Rahmen der Veranstaltung präsentieren sich Hochschulen aus zehn EU-Ländern mit ihren Studienprogrammen.

Wir, die Studienagentur "Finde Academic" laden an diesem Tag Interessenten, Bewerber und vor allem auch deren Eltern ein, um sich über ein Studium im Ausland zu informieren.

Postkarte2019 WebInsbesondere die in Deutschland mit Zulassungsbeschränkungen belegten Fächer stehen im Vordergrund. Informationen zu Auslandsoptionen gibt es vor allem für Human-, Zahn-, Tiermedizin und Psychologie, aber auch zu BWL- ,Medien-, Design-, IT- und Technologie-Studiengängen.

Neben Hochschulen aus Schweden, Irland, Dänemark, Tschechien und Lettland sind Unis weiterer europäischer Länder vertreten.

Die Veranstaltung läuft von 11 bis 16 Uhr in der Barnerstr. 16 in Hamburg-Altona. Veranstalter ist Finde Academic - Internationale Studienberatung und Vermittlung.

Der Eintritt kostet 3 Euro pro Person.

Ermäßigte Karten gibt es über die Webseite unseres Studienmagazins "Studieren in Anderswo".

Hier geht's zur Registrierung... 

 

Anfahrt

Adresse:
Barnerstr. 16 (Zu erreichen über den Hof)
22765 Hamburg-Altona

Die Barnerstraße 16 liegt ca. 7 Gehminuten vom Bahnhof Altona entfernt und ist gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen.

Mehr zum Programm und teilnehmenden Unis gibt's hier.